9-Tage, bis Kryptofirmen die ID von Personen überprüfen müssen, die $ 1,000 + senden

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In nur neun Tagen zwingen neue Regeln der Financial Action Task Force zur Bekämpfung der Geldwäsche (FATF) Kryptowährungsunternehmen in rund 200-Ländern, die Identität von Personen zu überprüfen, die digitale Vermögenswerte im Wert von mehr als 1,000-Dollar senden oder empfangen, und damit ihre Pseudonymität aufzuheben.

Eine Reihe von in den USA ansässigen Unternehmen hat die Realisierbarkeit eines „globalen Parallelsystems“ untersucht, mit dem der weltweite Kryptowährungsaustausch Daten austauschen kann, um die Konformität zu gewährleisten, berichtet Bloomberg.

Hedgefonds und Wertpapierfirmen, die auf digitale Vermögenswerte spezialisiert sind, könnten Handelsverzögerungen und höhere Transaktionskosten verursachen.

Branchenkenner haben auch vor erhöhten Compliance-Kosten gewarnt, und Unternehmen, die sich ihrer Verantwortung entziehen, könnten am Ende ganz geschlossen werden.

Unter Berücksichtigung der zusätzlichen Kosten könnten die neuen Regeln der FATF kleine und mittlere Unternehmen treffen, die möglicherweise nicht über die Ressourcen zur Umsetzung der neuen gesetzlichen Anforderungen verfügen - ähnlich wie BitLicense Unternehmen in 2015 betroffen hat.

Laut BloombergDienste mit Lizenzen für die Übermittlung von Geld könnten von lokalen Regierungsbehörden einer genaueren Prüfung unterzogen werden, und es besteht die Gefahr, dass sie vollständig verloren gehen, wenn sie die Vorschriften der FATF nicht einhalten.

Dennoch könnten die Länder selbst am stärksten betroffen sein. Einzelne Regierungsbehörden haben die Aufgabe, die Einhaltung ihrer Zuständigkeiten zu gewährleisten. Nationen, die sich nicht daran halten, landen normalerweise auf schwarzen Listen und verlieren schließlich den Zugang zum globalen Finanzsystem.

Kein Wunder also, dass sich die Zentralbanken und Finanzminister der G20-Staaten kürzlich auf einem Gipfeltreffen in Japan öffentlich zu den neuen Richtlinien der FATF bekannt haben.

In der Vergangenheit wurden Kryptowährungsunternehmen heftig kritisiert, weil sie ihren Kunden im Auftrag von Regierungsbehörden Beschränkungen in Bezug auf die Bekämpfung von Geldwäsche und Know-Your-Customer auferlegt hatten - aber es sieht so aus, als hätten sie bald nicht einmal eine Wahl.

Der Bitcoin-Frühling ist vielleicht schon da, aber die Blockchain-Industrie sieht sich einem regulierenden Winter gegenüber. Einfach toll!

Veröffentlicht Juni 12, 2019 - 12: 42 UTC

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